Angewandte Festival 2026

Vom 1. bis 4. Juli gibt es beim Angewandte Festival wieder Ausstellungen in der gesamten Universität. Den Überblick über das gesamte Programm gibt es hier.

In unserer Abteilung sind die aktuellen Diplomarbeiten und verschiedene Semesterprojekte ausgestellt.

Öffnungzeiten:

  • Mittwoch 1.7. von 16:00 bis 21:00
  • Donnerstag 2.7. von 11:00 bis 21:00
  • Freitag 3.7. von 11:00 bis 21:00
  • Samstag 4.7. von 11:00 bis 18:00

Ja, Nein

In der Schweizer Plakatkultur gibt es eine besondere Tradition typografisch dominanter Ja- und Nein-Plakate. Sie geht auf die direkte Demokratie zurück, in der Bürger*innen bei politischen Entscheidungen zwischen „Ja“ und „Nein“ abstimmen. Im Vorfeld solcher Abstimmungen begleiten Plakatkampagnen das Geschehen und prägen den öffentlichen Raum durch eine dominante Ja-/Nein-Typografie. Diese „eidgenössische“ Besonderheit war Ausgangspunkt für die von Astrid Seme betreute Lehrveranstaltung und die draus entstandene Plakatausstellung, bei der die Studierenden selbst eine programmatische Position beziehen. Das entstandene Spektrum spannt sich von „Ja zum Handstand im Wasser“ bis zu „Nein zum AfD-Wahlprogramm“.

The Booxhibition
Die Idee vom Buch, das Buch als Idee. The idea of a book and the book as an idea.

Die Idee vom Buch: Wir alle haben eine »Idee« des Buches. »Idee« wie der Begriff ursprünglich im Griechischen verwendet wurde, als »Erscheinung«, »Form«, »Gestalt« und später auch »Modell«, »Vorhaben«, »Konzept«; also eine Abstraktion, eine Ableitung von einem Ding. Wir nehmen an zu wissen was ein Buch ist bzw. was es nicht ist.

Das Buch als Idee: Gestalter:innen setzen ihre Ideen oft in Buchform um. »Ideen« im neueren, zeitgenössischem Sinn. »Idee« übersetzt als »origineller Gedanke«, »Einfall«, »Entwurf«. Sie verwenden das Buch nicht nur als Bühne, sondern instinktiv auch als Nährboden, Ziehstube, Prozess, Methode und Vehikel, um Ideen zu kommunizieren, in traditioneller und experimenteller Weise.

Die Ausstellung The Booxhibition bietet Anreiz unsere Annahmen, was ein Buch sein sollte uns ist zu hinterfragen, gestalterische Praxen zu vertiefen und gesellschaftliche Ideen auszuweiten. Unter Anwendung von unterschiedlichsten Methoden haben die Gestalter:innen in zwölf Workshops das Thema künstlerisch und theoretisch be- und verhandelt. Die Ausstellung ist eine Einladung an Gestalter:innen und Buchliebhaber:innen herauszufinden, warum ihnen das Medium am Herzen liegt oder liegen sollte.

Ganzheitliches Design einer Demokratiebewegung
Demokratie sichtbar und erlebbar machen

Wie sieht eine Demokratiebewegung aus? Wie kommuniziert sie? Und wie kann ein Raum des Austauschs gestaltet sein?

Studierende entwickelten ein ganzheitliches Design für eine Demokratiebewegung, die Austausch, Information und demokratisches Bewusstsein fördern soll. Als Schnittstelle zwischen Demokratie, Kunst und Gesellschaft initiieren Lehrende der Akademie der Künste Wien gemeinsam mit weiteren Institutionen Vorträge, Konferenzen und Plattformen des Dialogs. Ergänzend entsteht an der Akademie ein dauerhafter Ort des Austauschs.

Die Ausstellung zeigt unterschiedliche gestalterische Zugänge – von der Namensfindung und Logoentwicklung über Print- und Online-Medien bis hin zu Raumkonzepten.