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In der Graphic Novel "Papilio apocalypticus", die 67 Seiten umfasst, geht es um einen Mann mittleren Alters, der von bevorstehenden Katastrophen halluziniert, die er durch hygienische Maßnahmen zu verhindern versucht. Als er eine Raupe auf seinem einzigen Freund, einer Pflanze, entdeckt, hat er die Vision der Apokalypse, ausgelöst durch den Flügelschlags des Schmetterlings, der sich aus der Raupe entwickeln wird.

Stilistisch ist die Graphic Novel auf zwei Ebenen aufgebaut, die eine zeigt den Alltag des Mannes, eine streng gerasterte Bilderwelt, die seine zwanghafte Persönlichkeit widerspiegelt. Die zweite zeigt seine Wahnvorstellungen, der Raster bricht auf, grelle Farben und wilde Kreaturen und Monster bestimmen das Erscheinungsbild.

Seiten 2-3

Seiten 10-11

Seiten 16-17

Seiten 24-25

Seiten 26-27

Seiten 30-31

Seiten 38-39

Seiten 44-45

Seiten 52-53

Seiten 62-63

Die äußere Erscheinung ist an die streng geordnete Welt der Hauptfigur angepasst.

Schlägt man die Graphic Novel auf, so ist der genähte Bund sichtbar. Der Umschlag liegt flach auf dem Untergrund auf, wodurch die Seiten beim Umblättern offen liegen bleiben und zum Verweilen einladen.

Lesung der Graphic Novel mit dem Puppenspieler, Regisseur und Nestroypreisträger Nikolaus Habjan.

angewandte © Grafik und Werbung
Universität für angewandte Kunst Wien
Univ.-Prof. Matthias Spaetgens

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